Gruß aus Nordgoltern

Nordgoltern Straßenpartie 1913

© Mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers und der Stadt Barsinghausen

Der Ortsname Goltern geht auf eine adlige Familie zurück, die in einer 1160 vom Hildesheimer Bischof ausgestellten Urkunde mit Theodericus de Golturne erstmals in Erscheinung trat. Die von Goltern werden hier beheimatet gewesen sein und den Ortsnamen als Familiennamen angenommen haben. Dass sie über Grundbesitz in Goltern verfügten, ist erstmals Mitte des 13. Jhs. nachweisbar. Aus späteren Schriftstücken geht hervor, dass Johan van Golterne vom Grafen von Wunstorf als Gerichtsherr in Goltern eingesetzt war und hier 1380 einen Gerichtstag abhielt; 1431 ist Artus van Golteren Holzgräfe der Holzmark zu Goltern.

Nordgoltern um 1990 mit Rittergut

1366 verpfändete die Familie v. Ilten den v.Heimburg „usen hof to nordgoltorne" und verkauften ihnen 1372 ihren gesamten in Nordgoltern gelegenen Besitz. Es war Lehnsgut der Grafen von Schaumburg. 1573 entmeierten die v. Heimburg den Hof und ließen ihn von Herzog Erich in einen „Schatz unnd Dienst freyen Sathelhofe" (Rittergut) umwidmen. Dafür verpflichteten sie sich, Herzog Erich „Ritterdienste ... mit i[h]ren eigen[en] Leibe[r]n, Knechten, Pferden und Harnisch gehorsamblich [zu] leisten".

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